Neues aus der Akademie für Soziale Demokratie
08.07.2010
Herausforderung der Demokratie
Ungleichheit und Globalisierung und kurze Handlungshorizonte
Prof. Dr. Wolfgang Merkel, Mitglied des Lehrkörpers der Akademie für Soziale Demokratie bezeichnet zum Einen die starke Ungleichheit in der Gesellschaft und Globalisierung, die mangelnde Demokratisierung dieser und kurze Handlungshorizonte als die größten Herausforderungen für die Demokratie.
Wenn er über kurze Handlungshorizonte spricht, so beschreibt er vor allem das Kernelement einer repräsentativen Demokratie-die Wahl. Seine Kritik betrifft die Kurzfristigkeit politischer Entscheidungen, begründet in der Notwendigkeit schneller Erfolge und den Interessen der Mehrheiten-angesichts der nächsten Wahlen. Hierbei, so Merkel, würden gelegentlich langfristige Fragestellungen nicht richtig angegangen.
Aber, so Merkel weiter, Demokratien zeichnen sich vor allem durch ihre Lernfähigkeit aus. Hierfür müssen aber die Menschen wieder mehr Vertrauen in die sog. politischen Eliten finden und müssen vor allem die Möglichkeit haben, sich stärker und umfassender politisch zu informieren.
Das komplette Interview finden sie unter unten stehenden Link.


